Abläufe und Regeln im Flugzeug erklärt warum ist das so

Komische Abläufe im Flugzeug – einfach erklärt

Geposted von Benjamin Petersen am

Warum ist das im Flugzeug so?

Warum es Regeln gibt, die auf den ersten Blick seltsam wirken Viele Abläufe im Flugzeug erscheinen unnötig streng oder ritualhaft. Fensterblenden hoch, Tische einklappen, Sitze aufrecht, Handy in den Flugmodus. Dahinter steckt jedoch keine Willkür, sondern ein Zusammenspiel aus Sicherheit, Orientierung und klaren Abläufen. Hier die wichtigsten Regeln – verständlich erklärt.

Fensterblenden bei Start und Landung öffnen 

Start und Landung sind die Phasen mit der höchsten Aufmerksamkeit an Bord. Geöffnete Fensterblenden sorgen dafür, dass sich Augen schneller an die Lichtverhältnisse draußen anpassen. Das ist wichtig, falls es zu einer ungewöhnlichen Situation kommt und Orientierung nach außen nötig ist. Zusätzlich ermöglichen offene Fenster der Crew, die Lage außerhalb des Flugzeugs schneller einzuschätzen.

Mobiltelefone im Flugmodus

Moderne Flugzeuge sind technisch gut abgeschirmt, trotzdem geht es hier um Standardisierung und Sicherheit. Der Flugmodus verhindert, dass Geräte dauerhaft nach Mobilfunknetzen suchen und dabei Funksysteme unnötig belasten. Ein weiterer Punkt: Einheitliche Regeln sorgen dafür, dass im Cockpit und in der Kabine keine Ausnahmen entstehen – Klarheit reduziert Fehler.

Hochgeklappter Tisch bei Start und Landung

Der Tisch ist ein potenzielles Hindernis. Beim Start und bei der Landung muss der Sitzbereich frei sein, damit Passagiere sich im Ernstfall schnell bewegen können. Zusätzlich wird verhindert, dass der Tisch bei einer abrupten Bewegung Schaden verursacht oder blockiert.

Handgepäck unter dem Sitz

Handgepäck darf nicht im Weg liegen. Gänge und Bereiche um die Sitze müssen frei bleiben, damit sie im Notfall schnell passierbar sind. Unter dem Vordersitz ist das Gepäck gesichert, verrutscht weniger und stellt keine Stolperfalle dar.

Aufrechter Sitzplatz  

Die aufrechte Sitzposition bei Start und Landung hilft dem Körper, Kräfte besser aufzunehmen. Gleichzeitig erleichtert sie das schnelle Aufstehen, falls es erforderlich wird.
Auch hier geht es nicht um Komfort, sondern um eine Position, die im Ernstfall Handlungsspielraum lässt.

Gedimmtes Kabinenlicht bei Nachtstarts

Gedimmtes Licht hat einen einfachen Zweck: Die Augen sollen sich an die Dunkelheit außerhalb des Flugzeugs anpassen. So können Crew und Passagiere bei Bedarf schneller sehen und reagieren. Gleichzeitig reduziert das gedimmte Licht Stress und sorgt für ruhigere Abläufe in einer sensiblen Flugphase.

WLAN erlaubt - Mobilfunk aber nicht

Das Bord-WLAN arbeitet über speziell dafür ausgelegte Systeme, meist über Satelliten oder Bodenstationen. Diese Technik ist kontrolliert und auf den Flugbetrieb abgestimmt.
Normale Mobilfunkverbindungen würden dagegen ständig versuchen, sich mit wechselnden Bodenmasten zu verbinden. Das ist ineffizient, unnötig und widerspricht klaren technischen Abläufen – deshalb der Flugmodus.

Warum diese Regeln zusammengehören

Alle genannten Abläufe verfolgen ein gemeinsames Ziel: klare Strukturen in den entscheidenden Flugphasen. Start und Landung sind stark standardisiert, damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht und alle Beteiligten wissen, was zu tun ist. Was für Passagiere manchmal übertrieben wirkt, sorgt im Hintergrund für Übersicht, Orientierung und Sicherheit.



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