Aviation Interior So holst du den Airline-Look nach Hause mit Flugzeugmöbeln

Aviation Interior: So holst du den Airline-Look nach Hause

Geposted von Benjamin Petersen am

Aviation Interior: Ready for Take-off

Flugzeugfenster, Airline Trolleys, Bord Boxen und Aluminiumoberflächen kennt man eigentlich aus mehreren tausend Metern Höhe. Im eigenen Zuhause bekommen diese Elemente eine neue Rolle: Sie werden Teil des Interiors und verbinden modernes Design mit Erinnerungen ans Reisen.

Für einen stimmigen Aviation Interior Style sorgen gezielt platzierte Elemente, die zwischen klassischen Möbeln Akzente setzen und sich harmonisch in den Raum einfügen. Interessant sind gezielt platzierte Elemente, die zwischen normalen Möbeln auffallen und trotzdem zum Raum passen. Hier sind konkrete Ideen, die sich tatsächlich umsetzen lassen.

Flugzeugfenster über dem Sideboard

Eine freie Wand über einem Sideboard ist ein idealer Platz für ein Flugzeugfenster. Die charakteristische Fensterform bekommt dort genügend Raum und funktioniert ähnlich wie ein großes Wandobjekt. Besonders stimmig wirkt die Kombination mit einem Sideboard aus Holz oder in einer ruhigen, einfarbigen Optik. Eine kleine Tischleuchte, zwei bis drei Reisebücher und eine Pflanze darunter reichen für das Styling bereits aus. Wer den Reisecharakter stärker betonen möchte, ergänzt rechts und links einzelne gerahmte Urlaubsfotos. So bleibt das Flugzeugfenster Mittelpunkt der Wand und verschwindet nicht zwischen zu vielen Dekoelementen.

Travel Wall statt klassischer Bilderwand

Wer viele Reiseerinnerungen besitzt, kann aus dem Flugzeugfenster den Mittelpunkt einer Travel Wall machen. Dafür muss die Wand keineswegs symmetrisch aufgebaut sein. Gerade unterschiedliche Formate lassen sie lebendiger wirken.

Rund um das Flugzeugfenster passen beispielsweise:

  • eigene Landschafts- und Städtefotos aus vergangenen Reisen

  • gerahmte Boardingpässe oder historische Airline-Tickets

  • kleine Karten von Lieblingsdestinationen

  • Gepäckanhänger und andere Reiseerinnerungen

  • dezente Airport- oder Airline-Grafiken

  • ein Flugzeugmodell auf dem Sideboard darunter

Airline Trolley als Hausbar

Ein Airline Trolley als Bar ist eine der naheliegendsten Möglichkeiten, Kabinendesign in den Wohnbereich zu integrieren. Durch seine schmale Bauform passt er beispielsweise neben ein Sideboard, an die Stirnseite eines Esstisches oder in eine bislang ungenutzte Ecke. Oben können Gläser, Karaffe oder Barzubehör stehen, während Flaschen und Zubehör im Inneren verschwinden. Mit einem kleinen Tablett oder einer Leuchte auf dem Trolley wirkt er stärker wie ein bewusst eingesetztes Möbelstück und weniger wie abgestelltes Airline-Equipment.

Boarding Corner im Flur

Der Flur wird bei der Einrichtung häufig unterschätzt – dabei passt das Thema Reisen gerade hier oftmals . Ein Flugzeugfenster über einer schmalen Konsole, daneben eine Flugzeug Bord Box oder ein gerahmtes Foto vom Lieblingsreiseziel: Schon entsteht direkt am Eingang eine kleine Boarding Corner. Dazu kann ein Seatbelt-Schlüsselhalter den Aviation-Gedanken praktisch aufgreifen. Eine kleine Airport-Anzeigetafel oder ein dezentes „Departures“-Motiv funktioniert ebenfalls, solange nicht zu viele typische Luftfahrt-Symbole miteinander konkurrieren.

Bord Box fürs Homeoffice

Eine Bord Box ist eine interessante Alternative zu klassischen Aufbewahrungsboxen. Im Homeoffice kann sie Kabel, Ladegeräte, Unterlagen oder Technik aufnehmen und gleichzeitig einen dezenten Bezug zur Luftfahrt herstellen. Besonders gut funktioniert das in offenen Regalen. Zwischen Büchern und normalen Aufbewahrungsgegenständen fällt die typische Form auf, ohne den Arbeitsplatz optisch zu überladen. Ein kleines Flugzeugmodell oder ein gerahmtes Reisefoto daneben reicht als weiterer Aviation-Akzent völlig aus.

Aviation Reading Corner

Ein Sessel, eine Stehleuchte und ein kleiner Beistelltisch bilden bereits die Grundlage für eine gemütliche Leseecke. Mit einem Flugzeugfenster an der Wand und einigen Bildbänden über Luftfahrt oder Reiseziele bekommt dieser Bereich einen eigenen Charakter.

Eine Bord Box kann hier sogar den klassischen Beistelltisch ersetzen und gleichzeitig Bücher oder Zeitschriften aufnehmen. Wer häufig reist, kann zusätzlich einen Bildband oder eine kleine Sammlung eigener Reisefotos auslegen. So entsteht eine Ecke, die eher nach modernem Travel Interior als nach Themenzimmer aussieht.

So bleibt der Airline-Look wohnlich

Aviation-Elemente bestehen häufig aus Aluminium, Metall oder technisch wirkenden Oberflächen. Interessant werden sie deshalb im Kontrast zu Materialien, die man aus klassischen Wohnräumen kennt.

Kombination zu Flugzeugmöbeln:

  • Aluminium + warmes Eichenholz

  • Flugzeugfenster + matte Wandfarben

  • Airline Trolley + große Grünpflanzen

  • Bord Box + offenes Holzregal

  • Aviation Memorabilia + Schwarz-Weiß-Reisefotografie

  • Metall + Leinen, Wolle oder andere textile Oberflächen

Statt mehrere große Flugzeugteile direkt nebeneinanderzustellen, kann ein prägnantes Aviation-Element pro Bereich bereits ausreichen. Dadurch bleibt seine Herkunft erkennbar und das Interior wirkt nicht wie eine Ausstellung.

Vom Fensterplatz ins Wohnzimmer

Aviation Interior kann gut funktionieren, wenn Flugzeugteile nicht einfach dekoriert, sondern selbstverständlich in den Wohnraum integriert werden. Das Flugzeugfenster wird zum Wandobjekt, der Trolley zur Hausbar oder Kaffeestation und die Bord Box zum Stauraum. Und trotzdem bleibt ihre ursprüngliche Geschichte sichtbar. Genau darin liegt der Reiz: Ein Blick auf das Flugzeugfenster erinnert an den Platz über den Wolken, der Trolley an die Kabine und die Travel Wall an Orte, an denen man bereits war. So zieht mit dem Airline-Look nicht nur Aviation Design ein, sondern auch ein kleines Stück Reisegefühl.

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